ATX-Trends: AT&S, wienerberger, Andritz ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Am Wiener Aktienmarkt hat der ATX am Freitag leicht nachgegeben. Nachdem ein anfänglicher Erholungsversuch sukzessive an Schwung verloren hatte, drehte der Leitindex am Nachmittag ins Minus. Letztlich schloss er mit 6.455,88 Punkten und einem Abschlag von 0,05 Prozent aber nur wenig verändert und brachte einen Wochengewinn von 1,4 Prozent über die Ziellinie. Für den ATX Prime ging es am Freitag um 0,05 Prozent auf 3.177,07 Zähler hinab. Anders sah es im europäischen Umfeld aus, wo sich die Indizes mit klaren Zuwächsen ins Wochenende verabschiedeten. Dass dem ATX im Verlauf die Luft ausging, lag auch an den AT&S-Aktien , die wie andere Branchenwerte mit dem Start der US-Börsen in die Verlustzone abdrifteten. Möglicherweise lag der Fokus hier auf der Zahlenvorlage des US-Konzerns Intel , infolge derer sich die Anleger trotz guter Zahlen für Gewinnmitnahmen entschieden. In Wien büßten AT&S 5,8 Prozent ein. Wienerberger fielen um weitere 1,5 Prozent auf 20,08 Euro, nachdem weitere Analysten mit Abstufungen auf die am Dienstag ausgegebene Gewinnwarnung des Baustoffkonzerns reagiert hatten. Die Experten der Erste Group senkten ihre Kaufempfehlung für die Aktien von "Buy" auf "Accumulate". Zudem senkte Analyst Michael Marschallinger das Kursziel von 34,70 auf 24,20 Euro. Auch Exane BNP nahm ihr "Outperform"-Rating für die Titel zurück und bewertet sie nun mit "Neutral". Das Kursziel wurde von 27 auf 20 Euro zusammengestrichen. Klar aufwärts ging es dafür mit den Industriewerten. Andritz schlossen mit plus 3,2 Prozent an der Spitze des ATX. Marktbeobachter verwiesen auf starke Zahlen des finnischen Mitbewerbers Valmet. Gesucht waren zudem Voestalpine mit plus 2,5 Prozent. Ebenfalls unter den stärkeren Werten fanden sich CA Immo, die von einem am Vorabend angekündigten Aktienrückkaufprogramm gestützt 1,3 Prozent zulegten. Hingegen gaben OMV angesichts der fallenden Ölpreise 1,5 Prozent ab und RBI-Aktien kamen nach dem guten Vortag um 2,8 Prozent zurück."



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