Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Montag mit Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Nach negativen Vorgaben aus Asien gerieten auch in Europa die Halbleiteraktien unter Druck. Zudem verschärften sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran deutlich, was zu gestiegenen Ölpreisen führte. Der österreichische Leitindex ATX schloss zum Wochenauftakt bei minus 0,32 Prozent und 6.464,30 Punkten. Der ATX Prime gab um 0,31 Prozent auf 3.179,31 Zähler nach.
Von den anziehenden Ölpreisen profitieren die österreichischen Energiewerte. Die Verbund-Anteile legten um 2,09 Prozent zu. Die OMV-Aktien gewannen 2 Prozent, die EVN-Werte wuchsen um 0,87 Prozent. Zudem stiegen SBO um 1,48 Prozent. Der Bieterkampf um die in Wien ansässige Osteuropa-Bank Addiko geht indes weiter: Nachdem die RBI vergangene Woche die Mindestannahmequote bei ihrem Übernahmeangebot für sämtliche Addiko-Aktien von über 75 Prozent auf mehr als 55 Prozent gesenkt hat, reduzierte auch die slowenische NLB die Schwelle von 75 Prozent auf über 50 Prozent. NLB bietet 37 Euro je Addiko-Anteilsschein, die RBI offeriert 26,50 Euro. Die Addiko-Aktie schloss an der Wiener Börse mit einem Minus von 2,24 Prozent bei 26,20 Euro. RBI-Titel blieben unverändert. Zu den Verlierern des Tages zählten einige Banken- und Versicherungswerte. Die VIG-Anteilscheine verbilligten sich um 2,7 Prozent. Uniqa gaben um 2,23 Prozent nach. Die Aktien der Erste Group fielen um 1,19 Prozent, die Bawag -Werte um 0,45 Prozent. Erneut an Boden verloren mit einem Minus von 1,61 Prozent AT&S nach negativen Vorgaben für Technologie- und hier insbesondere Halbleiterwerte aus Asien. Die Aktien des heimischen Leiterplattenherstellers hatten schon am Freitag mehr als zwei Prozent eingebüßt. Allerdings wurden die Verluste gegen Ende des Handelstages eingebremst, lagen die Aktien zwischenzeitlich schon bei über 5 Prozent im Minus. Im prime market ging es für Kapsch TrafficCom um 2,72 Prozent nach unten. Verluste von 2,6 Prozent gab es für Frequentis."
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