ATX-Trends: wienerberger, Flughafen Wien, Austriacard

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Im Einklang mit dem freundlichen europäischen Börsenumfeld hat sich auch der ATX gestern Donnerstag weiter erholt. Der österreichische Index schloss 0,60 Prozent höher bei 5.921,80 Punkten. Für den ATX Prime ging es um 0,70 Prozent auf 2.929,63 Zähler hinauf. Der Handel verlief an Christi Himmelfahrt weitgehend ruhig und bei überwiegend dünnen Umsätzen. Wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone standen nicht auf der Agenda, womit die Geopolitik das Marktgeschehen weiter dominierte. Neue Meldungen aus dem Nahen Osten lieferten allerdings keine stärkeren Impulse, während sich die Ölpreise auf hohem Niveau hielten. Unterdessen setzte US-Präsident Donald Trump seinen Staatsbesuch in China fort, ohne dass bisher greifbare Ergebnisse zu Handelsfragen oder dem Nahostkonflikt bekannt wurden.

Wienerberger erholten sich um 1,3 Prozent auf 23,12 Euro. Nach der negativen Reaktion auf Quartalszahlen zur Wochenmitte kamen neue Impulse von Analystenseite. Barclays senkte das Kursziel für die Aktien zwar von 30 auf 28 Euro, die "Overweight"-Empfehlung wurde aber bestätigt. Während das Wachstum der Absatzmenge im März und April wohl nicht nachhaltig sei, bleibe das Preis-Kosten-Verhältnis kurzfristig die größte Sorge. Unter den Nebenwerten notierten Flughafen Wien nach Verkehrszahlen 2,1 Prozent fester. Weniger Flüge aufgrund der Lage im Nahen Osten und ein reduziertes Angebot bei Billigairlines bescherten dem Flughafenbetreiber im April einen Rückgang beim Passagieraufkommen.

Mit einem Kurssprung fielen Austriacard auf. Wie bereits am Vortag bekannt wurde, will die japanische Druckerei Dai Nippon Printing (DNP) bei einem Übernahmeangebot 10 Euro in bar je Aktie bieten. Die Titel, die zur Wochenmitte nicht an der Wiener Börse gehandelt worden waren, sprangen nun um 18,7 Prozent auf 9,59 Euro hoch."



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Mit einem Kurssprung fielen Austriacard auf. Wie bereits am Vortag bekannt wurde, will die japanische Druckerei Dai Nippon Printing (DNP) bei einem Übernahmeangebot 10 Euro in bar je Aktie bieten. Die Titel, die zur Wochenmitte nicht an der Wiener Börse gehandelt worden waren, sprangen nun um 18,7 Prozent auf 9,59 Euro hoch."



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